ENVERUM bei dem 57. Kraftwerkstechnischen Kolloquium (KWTK) in Dresden

ENVERUM bei dem 57. Kraftwerkstechnischen Kolloquium (KWTK) in Dresden

Im Rahmen des 57. Kraftwerkstechnischen Kolloquiums am 8. Oktober 2025 im Internationalen Congress Center Dresden stellte Martin Pohl von der ENVERUM GmbH gemeinsam Markus Richter von der CheMin GmbH das Thema

„Assistenz- und Monitoringsystem zur Optimierung der Kesselreinigung“ vor.

Intelligente Kesselreinigung für mehr Effizienz und Verfügbarkeit

Belagsbildung und Korrosion stellen bei der Energieerzeugung aus Biomasse, Ersatzbrennstoffen und Abfällen eine zentrale Herausforderung dar. Ablagerungen auf Heizflächen reduzieren die Wärmeübertragung, erhöhen Abgasverluste und mindern die Anlagenverfügbarkeit.

Im Vortrag wird ein von ENVERUM entwickeltes thermodynamisches Bilanzmodell mit zusätzlicher ortsaufgelöster Temperatursensorik kombiniert. Ziel ist eine fundierte, datenbasierte Bewertung:

  • der globalen Kesselverschmutzung

  • der lokalen Wärmeauskopplung

  • der Wirksamkeit einzelner Reinigungsaggregate (z. B. Rußbläser)

Ergänzend ermöglicht die CheMin-Temperatursensorik eine detaillierte Analyse der Wärmestromdichte an Membranwänden und Heizflächen.

KPI-basierte Bewertung der Reinigungseffizienz

Ein speziell entwickelter Algorithmus analysiert Signalverläufe und leitet daraus Kennzahlen wie:

  • Sauberkeit

  • Reinigungseffizienz

ab. Diese KPIs ermöglichen eine objektive Bewertung der Wirksamkeit einzelner Rußbläser und liefern konkrete Hinweise zur Optimierung der Reinigungsstrategie.

Webbasiertes Dashboard in Echtzeit

Alle Mess- und Berechnungsergebnisse werden in einem anwenderfreundlichen Webdashboard visualisiert. Betreiber erhalten damit in Echtzeit:

  • Transparenz über den aktuellen Verschmutzungszustand

  • Bewertung der Wärmeübertragungsverschiebung

  • Entscheidungshilfen für eine bedarfsgerechte Reinigung

Mehrwert für Betreiber

Das Assistenz- und Monitoringsystem ermöglicht:

  • Reduzierung von Wirkungsgradverlusten

  • Minimierung von Korrosionsrisiken

  • Optimierte Einsatzstrategie von Reinigungsaggregaten

  • Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit

Mit diesem Ansatz verbindet ENVERUM modellbasierte Betriebsdatenanalyse, intelligente Sensorik und digitale Visualisierung zu einem ganzheitlichen Optimierungstool für moderne Waste-to-Energy-Anlagen.

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Ingenieurgesellschaft für Energie- und Umweltverfahrenstechnik mbH

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